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Gleich in der  ersten Szene zeigt sich die Handschrift des finnischen Tragikomikers Aki Kaurismäki: Die Welt durch seine Augen ist ein Gegenentwurf zur Hektik, Hysterie und Geschwätzigkeit, die sonst unseren Alltag bestimmt. Kleine Leute mit großen Träumen wohnen dort, die nur reden, wenn es wirklich etwas zu sagen gibt; meistens genügen ihnen Gesten und Blicke, um zu kommunizieren. Sie tun, was getan werden muss, und verharren ansonsten still im Blick auf die Melancholie ihres eigenen Menschseins. Dabei glimmt in der latenten Tristesse stets ein Funken Hoffnung.  … In „Die andere Seite der Hoffnung“, dem zweiten Teil seiner Flüchtlingstrilogie, zeigt der finnische Meisterregisseur Aki Kaurismäki einen jungen Syrer, der in Helsinki strandet. Um die Absurditäten europäischer Asylpolitik geht es da und um die Hilfsbereitschaft sogenannter kleiner Leute.  (Bernd Haasis, stuttgarterzeitung.de, 28.3.2017)


Unser Gesprächspartner wird Karl Friedrich Bretz sein. Er ist  Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Heilbronn und des Kreisdiakonieverbandes.
 

Die andere Seite der Hoffnung

Regie: Aki Kaurismäki, Finnland/Deutschland 2017

Donnerstag, 22. Februar 2018, 19.30 Uhr