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Zinos‘ Lokal im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ist alles andere als ein Feinschmeckertempel. Frittierter Fisch, fettiger Kartoffelsalat und jede Menge Convenience-Food locken anspruchslose Gäste an, denen es einzig darum geht, für wenig Geld den großen Hunger zu stillen. Entsprechend lieblos klatscht Zinos ihnen die Fritten auf die Teller und interessiert sich im Grunde nicht im Geringsten für die Arbeit, mit der er sein Geld verdient. Als seine Freundin Nadine, eine Journalistin, einen Posten in Shanghai bekommt und der liebeskranke Zinos einen Bandscheibenvorfall erleidet, stellt er notgedrungen einen Ersatzkoch ein: Der exzentrische Shayn hat gerade seinen Job als Küchenchef in einem Gourmetrestaurant verloren. Nun schickt er sich an, aus Zinos’ Spelunke ein Toprestaurant zu machen. Und wenngleich das Kochen in »Soul Kitchen« vor allem als Sinnbild für Leidenschaftlichkeit und ein brüderliches Miteinander dient, zeigt Akin, dass er sich ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt hat. (epd-film)



Gesprächspartner Rainer Hinderer kommt beruflich aus der sozialen Arbeit. Er ist Stadtrat, Landessynodaler und SPD-Landtagsabgeordneter.

 

Soul Kitchen

Regie: Fatih Akin, Deutschland 2009, FSK 12

zahlreiche Auszeichnungen